Ist das eRezept in der professionellen Pflege angekommen?

Tim Bogdan

30/06/2024

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Bildstrecke: Jetzt auf Pfeil oder Punkte klicken und Bildstrecke zu Top 4 Herausforderungen der ambulanten Pflegedienste und Pflegeinrichtungen oben ansehen.

Was sind die Top 4 Herausforderungen in der Pflege zum eRezept?

Aus über 500 Gesprächen mit ambulanten Pflegediensten und Pflegeeinrichtungen seit der Einführung des eRezepts haben wir die Top 4 Herausforderungen rund um das e-Rezept und Medikationsbeschaffung aus Sicht der professionellen Pflege herauskristallisiert.

Die Top 4 Herausforderungen aus Sicht der professionellen Pflege sind:

  1. Chaos bei unterschiedlichen Rezepteinlösewegen: Unterschiedlich gelebte Rezept-Einlösewege der Ärzte wie Rezept auf Chipkarte, per QR-Code in Papierform oder als klassisches rosa Rezept führen zu erhöhten Organisationsaufwand und mangelnder Transparenz bei Pflegeunternehmen.
  2. Erhöhter Logistikaufwand für das Pflegepersonal: Chipkarten müssen vermehrt physisch im Rahmen der Medikationsbeschaffung durch das Pflegepersonal transportiert werden. Resultat: Hin- und her-Fahrten der Chipkarten und Medikation zw. Klient, Arzt und Apotheke.
  3. Längere Wartezeiten bei Ärzten und Apotheken: Das Pflegepersonal hat häufiger und längere Aufenthalte in Arztpraxen und Apotheken – bedingt durch das Abholen, in Warteschlange stehen und Einlesen der Chipkarten vor Ort.
  4. Fehleranfälligkeit der Rezeptübertragung zw. Arzt und Apotheke: Zeitversetzte oder fehlerhafte Übertragung des Rezepts zwischen Arzt und Apotheken führt zu Leerfahrten oder erneuten Besuchen durch professionell Pflegende.
Der Mehraufwand für Pflegepersonal führt zu:
 
  • Zusätzliche Personalengpässe
  • Unwirtschaftlichkeit bei Pflegeunternehmen
  • Refinanzierung durch höhere Servicegebühren bei Patienten (siehe auch folgender Artikel)
  • Frustriertes Pflegepersonal & Patienten

Was gibt es für eine Lösung für die Herausforderungen mit dem eRezept?

Nach offiziellen Planungen der Gematik, der staatliche IT-Betreiber des Deutschen Gesundheitswesens, wird es eine pflegespezifische eRezept-Lösung erst 2026 geben. Wie diese genau aussieht, ist bisher unklar. Ein Überblick über die Gematik-Planung bis 2028 hier.

Für die Pflegeunternehmen, die nicht warten wollen, bieten auf die Pflege-spezialisierte Apotheken wie hellomed folgende Lösung an:

  • Automatische Rezeptanforderungen bei Haus- und Fachärzten
  • Einlösewege und Rezeptmanagement transparent und zentral organisiert
  • Einfache Medikationsbeschaffung & Medikationsänderungen durch 2 Klicks
  • Vermeidung zusätzlicher Fahrten zu Arztpraxen & Apotheken
Insgesamt können dadurch professionell Pflegende bis zu 20 Minuten pro Woche je Patient sparen.
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Fazit

Das eRezept mag nun nach einem halben Jahr im Alltag der Endkunden mehr und mehr ankommen. Bei professionell Pflegenden jedoch ist aktuell leider das eRezept noch mehr Fluch als Segen, da es die Arbeit verkompliziert. Es gibt jedoch Lösungen wie von hellomed, die hier für Ablösung der Herausforderungen professionell Pflegender rund um das eRezept und der Medikationsbeschaffung schaffen. Und das, ohne auf staatliche Institutionen wie die Gematik bis 2026 zu warten.

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